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Innendesign

Bei der Gestaltung des Innenraums wurde großer Wert auf noch mehr Komfort und Sicherheit für die Fahrgäste gelegt. Ganz neu sind z. B. die Multifunktionsbereiche an beiden Fahrzeugenden.

Rot gegen Fahrtrichtung Rot mit Fahrtrichtung Gelb gegen FahrtrichtungGelb mit FahrtrichtungGrün gegen FahrtrichtungGrün mit Fahrtrichtung


Die neuen Wagen sind nicht nur optisch moderner, sondern bieten innen einen in vielen Punkten verbesserten Fahrgastkomfort. Der Innenraum des neuen Fahrzeugs ist klar gegliedert. Die Doppelsitze auf der linken Fahrzeugseite bleiben erhalten. Zusätzliche Haltegriffe sind so in die Sitze und in die Decke integriert, dass sie optisch zurück treten, dem Fahrgast aber zahlreiche gute Möglichkeiten zum Festhalten bieten. Die Sitze werden aus Holz mit einer Polsterauflage ausgeführt. Eine wichtige Rolle spielen hierbei nicht nur die Kosten, sondern auch das Gewicht. Der Durchgang in der Fahrzeugmitte wird breiter und kann dadurch besser von den Kunden genutzt werden. Neu ist der so genannte Multifunktionsbereich an beiden Fahrzeugenden. Hier steht nicht nur mehr Raum für Kinderwagen oder Rollstühle zur Verfügung, sondern es gibt auch zusätzliche drei Klappsitze. Insgesamt bieten die neuen Wagen somit Sitzplätze für 45 Fahrgäste. Speziell für Rollstuhlfahrer wird es an der Tür hinter dem Fahrer eine Rampe geben, die den Einstieg erleichtert. Diese Maßnahme fügt sich somit nahtlos in das Konzept für einen behindertenfreundlichen und barrierefreien Nahverkehr in Wuppertal ein.

Ein besonderes Augenmerk haben die Designer auf den Durchfluss im Fahrzeug gelegt. Daraus abgeleitet, sieht der Entwurf einen asymmetrischen Durchgang durch das Fahrzeug vor. Dieser ist in der Fahrzeugmitte breiter ist und kann dadurch von den Kunden besser als Durchgang genutzt werden. Das Gelenkportal bietet auch die Flächen an, an denen TFT-Monitore, Wechselrahmen oder Überwachungskameras angebracht werden.

Auch die Lüftung und die Lichttechnik verschwinden zwischen den Deckenspanten des Fahrzeugrohbaus. Hier kommt LED-Technik zum Einsatz.

Die Fahrerkabine wird dank Glastür und Plexiglasverkleidung vom Fahrgastraum aus einsehbar sein. Der Arbeitsplatz des Schwebebahnfahrers wird nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gestaltet. Bedien- und Anzeigeelemente im Cockpit sind in einem gestalterisch zusammenhängenden Pult um den Fahrer herum zusammen gefasst. Zwei Touchscreens mit den zentralen Funktionen befinden sich unmittelbar vor ihm. Alle Monitore sind in Gehäusen mit Blendschutz untergebracht.