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Kampf gegen das Gewicht

Gewicht ist das beherrschende Thema bei der neuen Schwebebahn. Das Traggerüst – im Regelbetrieb hängen schließlich 18 Bahnen allein an der Strecke – und vor allem die Stahlkonstruktion in der historischen Wagenhalle in Vohwinkel, die Depot und Werkstatt beheimatet, geben die Limits vor.

Eine leere Bahn muss exakt 25,678 Tonnen – oder besser noch weniger – auf die Waage bringen. Vollbesetzt bringt es ein solches Fahrzeug schließlich auf fast 40 Tonnen. Der ultraleichte Wagenkasten wiegt mitsamt Front- und Heckkabine gerade einmal 5,4 Tonnen. Zum Vergleich: Die vier Drehgestelle einer Bahn bringen es auf fast 12,5 Tonnen!

Arbeiten an der Fahrzeugdecke

Ein Seitenteil steht in einer Spannvorrichtung auf dem Kopf Zum Schweißen wird der Wagenkasten in ein drehbares Gestell eingespannt Die Aluminiumprofile werden konfektioniert


Deshalb muss bei den zusätzlichen Einbauten auch immer auf das Gewicht geachtet werden. Die hohlen Strangpressprofile für den Wagenkasten werden exakt anhand der zu erwartenden Belastung dimensioniert und ohne zusätzlichen Materialeinsatz mit dem sogenannten Reib-Rühr-Schweißen verbunden. Dabei wird das Aluminium durch ein rotierendes Werkzeug entlang der Verbindung so erhitzt, dass sich die Einzelprofile dauerhaft verbinden.

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