Zug um Zug in die Zukunft

Liebe Wuppertaler, liebe Kunden, liebe Schwebebahnfans!

Seit 1995 arbeiten die WSW daran, Wuppertals Wahrzeichen fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Stück für Stück wurden bzw. werden Gerüst, Fahrschiene und die Stationen erneuert. Diese Arbeiten sollen 2013 abgeschlossen werden. Den Abschluss des Projekts „Schwebebahnausbau“ wird die Anschaffung eines neuen Wagenparks bilden. Eine moderne Flotte wird die altgedienten Fahrzeuge aus den 1970-er Jahren ersetzen.

Die schwierige Aufgabe, ein optimales Design für das Wuppertaler Wahrzeichen zu finden, haben wir in die Hände der büro+staubach GmbH gelegt, einem renommierten Designbüro mit viel Erfahrung in der Gestaltung von Verkehrsmitteln. Das Ergebnis hat uns überzeugt. Nach der Ausschreibung für den Bau der neuen Züge haben wir uns nun für einen Hersteller entschieden, der ebenfalls über das nötige Know-how und längjährige Erfahrung im Fahrzeugbau verfügt. Gemeinsam mit ihm geht es nun an die Konstruktion und dann an die Produktion der neuen Schwebebahnwagen.

Diesen Prozess werden wir auf diesen Seiten kontinuierlich begleiten und dokumentieren. Mitte 2014 soll dann der erste Zug der neuen Schwebebahngeneration in Wuppertal auf die Strecke gehen. Ende 2015 wird nach den derzeitigen Planungen die neue Flotte mit 31 Fahrzeugen komplett sein. Hier habe Sie die Möglichkeit, diesen Prozess quasi hautnah mitzuerleben. Diese Website soll ein Treffpunkt für Wuppertals Bürgerinnen und Bürger und alle Schwebebahninteressierte sein. Auch Ihre Kommentare sind uns natürlich willkommen. Schauen Sie doch öfter mal auf www.neue-schwebebahn.de vorbei!

Ihre WSW mobil GmbH

Vossloh Kiepe baut neue Schwebebahn-Generation

10. November 2011


Bei der Vertragsunterzeichnung: Andreas Bunse (Geschäftsführer Vossloh Kiepe; sitzend, links), Andreas Feicht (Vorsitzender Geschäftsführung WSW mobil GmbH; sitzend, rechts), Markus Schlomski (Arbeitsdirektor WSW mobil GmbH; stehend, links), Ulrich Jaeger (Geschäftsführer WSW mobil GmbH; Mitte), Volker Lauel (Geschäftsleitung Bahnsysteme Vossloh Kiepe; rechts)

“Es ist eine Aufgabe, wie sie nur einmal in jeder Generation bewältigt werden muss und wir sind stolz, dass die Beschaffung neuer Schwebebahnwagen uns zufällt”, so der Vorsitzende der Geschäftsführung der Wuppertaler Stadtwerke, Andreas Feicht. Heute, am 10. November 2011, geht diese historische Aufgabe in die nächste Phase: Ein Hersteller für die neuen Schwebebahnen ist gefunden und der Vertrag wurde unterzeichnet. Das Düsseldorfer Unternehmen Vossloh Kiepe GmbH, Tochtergesellschaft des weltweit operierenden Verkehrstechnologie-Konzerns Vossloh AG aus Werdohl, wird die nächste Serie des weltberühmten Verkehrsmittels liefern. Die Düsseldorfer sind insbesondere auf umweltfreundliche Nahverkehrsfahrzeuge spezialisiert. Die Endmontage der Fahrzeuge wird im Werk von Vossloh Rail Vehicles in Valencia/Spanien erfolgen.

“Die Schwebebahn ist eine einmalige Chance.”

9. November 2010

In einem europaweit ausgeschriebenen Designwettbewerb haben sich die Spezialisten von büro+staubach gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt. Von Rio bis Düsseldorf waren die Berliner bislang erfolgreich tätig, ihre Erfahrung im Design von Nahverkehrsmitteln ist enorm. Nun haben Sie sich an die Wuppertaler Schwebebahn herangetraut.

Im Interview berichten Prof. Helmut Staubach und Prof. Nils Krüger über Lust und Last der Arbeit am weltberühmten Verkehrsmittel.Portrait

Als Sie damals von der Ausschreibung zum Schwebebahndesign hörten, was war Ihr erster Gedanke?

Prof. Staubach: Ich dachte, das ist eine einmalige Chance. Wir haben schon viele Fahrzeuge in aller Welt von Düsseldorf bis Rio entwickelt, aber die Schwebebahn ist einmalig und deshalb eine Herausforderung. Gleichzeitig hatte ich auch Respekt vor der Aufgabe, denn beim Wahrzeichen einer Stadt steht man natürlich unter einem ganz besonderen Erwartungsdruck.

Design Exterior und Interior

1. September 2010



Äußerlich ist das Fahrzeug eine Schwebebahn geblieben. Aber achten Sie aufs Detail: Fensterbänder und ein großzügiges Panoramafenster im Heck sorgen für Licht und Transparenz im Inneren. Eine leicht nach vorn geneigte Frontpartie erleichtert dem Fahrer die Sicht und verkleidete Radaufhängungen betonen den Charakter der Züge als Hängebahn.

Innen ist Fahrkomfort Trumpf. Die Doppelsitze bleiben erhalten. Aber statt Hartplastikschalen gibt es nun gepolsterte Holz- oder Metallsitze. Mehr Platz als heute für Kinderwagen oder Rollstühle gibt es künftig an der ersten und der letzten Tür. Dort befinden sich auch zusätzliche Klappsitze, so dass insgesamt 46 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Eine wichtige Fragen haben wir uns für später aufgehoben: Welche Farbe sollen die neuen Schwebebahnzüge haben? Eine Antwort darauf wollen wir erst geben, wenn die endgültigen Konstruktionspläne vorliegen. Auch dann sind wir auf Ihre Vorschläge und Anregungen gespannt.

Die Bilder können Sie sich hier auch gerne in höherer Auflösungen herunterladen: